Privatsphäre und Browser am Beispiel Firefox 3.x:
Seit dem es Phising, Exploits und ähnliches gibt, ist der “Feld-, Wald-, und Wiesenuser” dankbar dafür, dass ihm Browser wie Firefox 3.x mit entsprechenden Funktionen vor diesen Schädlingen zu schützen versucht. Was hier “unter Putz” passiert, ist viel mächtiger. Der Browser sendet, bei aktiver Funktionalität, jede Adresse an Google zur Überprüfung, bevor diese tatsächlich geladen wird. Google vergleicht diese Angaben mit den eigenen, indizierten Daten, welche auch Informationen über diese “potentiellen Gefahren” beinhalten, und sendet eine positive oder negative Antwort an den Browser. Sollte Goolge negativ antworten, erscheint eine gefährlich anmutende Seite, die den User informiert, dass er eine potentiell gefährliche Seite besuchen wollte, und dieses unterbunden wurde. Es gibt zwar in der rechten, unteren Ecke die Möglichkeit sich trotzdem den gewünschten Inhalt darstellen zu lassen, aber mal ehrlich: welcher User würde dieser Empfehlung in der heutigen Zeit ohne fundierte Kenntnisse zuwiderhandeln? Google selbst räumte ein, auf Grund von Fehlern versehentlich eine ganze Topleveldomain einer gesammten Nation so gesperrt zu haben.
An dieser Stelle sei noch mal erwähnt: das Abspeichern dieser Anfragen sammt Zuordnung zur IP ist gemäß den AGB’s nicht verboten, da der Nutzer ja durch das Aktivieren der Funktion seinen Willen dazu bekundet hat und “man brauche ja schließlich diese Informationen, um die Schutzfunktionen weiter zu verfeinern”. Damit ist Google ein perfektes Werkzeug an die Hand gegeben, um Profile zu erstellen. Jetz braucht nur noch abgewartet zu werden bis das neue IP-Protokol in Version 6 in Kraft tritt. Ursache dieser Neuerung ist die Verknappung der verfügbaren IP-Adressen auf Grund der zunehmenden Userzahl. Abhilfe soll aber dadurch geschaffen werden, dass die Adressarchitektur vergrößert wird ( wie auch sonst) und gleichzeitig die IP-Adresse eindeutig an die MAC-Adresse des Rechners gekoppelt wird. Damit weden Googles möglicherweise erstellten Profile eindeutig zuordbar; fertig ist der “Gläserne User”. Böse Zungen könnten behaupten, dass es dann auch nicht verwunderlich, weshalb Google die einzige nicht-chinesische Suchmaschine ist, welche innerhalb Chinas nicht geblockt wird. Ein Land, welches zur Zeit vermutlich als einziges behaupten kann, das Internet zu kontrollieren, indem von Browserfiltern, über gefilterten E-Mail-Verkehr bis hin zur Überwachung von Chats, ja aller Übertragungswege für Informationen, alles an Überwachungstechnik eingesetzt wird, was tenchnisch nur machbar ist. Aber wir haben keine böse Zunge und behaupten dies natürlich nicht
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04. Februar 2009
findeste nich, dass du die artikel alle in einen hättest packen können? immerhin ist das alles zu dem EINEN vortrag und da wär die startseite jetzt nicht so zugespammt!
-trotzdem ist es interessant, lob nochmal an den vortrag-
05. Februar 2009
Das war so gewünscht. Wir sollten den Artikel splitten, damit die einzelnen Texte besser lesbar werden (weil kürzer)