Google Earth

In meinem Vortrag zum Thema Google Earth ging es um die Möglichkeiten, die Google Earth bietet, also sämtliche Funktionen, hier bei speziell Bilder online zu stellen und diese dann auf der Landkarte zu verlinken. Google Earth ist zuerst einmal eine Software, welche heruntergeladen und installiert werden muss. Wer dies nicht machen möchte, kann auch Google Maps nutzen, wobei die Funktionen hier relativ eingeschränkt sind. Außerdem unterscheiden sich Google Earth und Maps dahingehend, das man bei Maps nicht die Möglichkeit hat, vor allem an nicht allzu populären Orten, auf wenige Meter heran zu zoomen.
Google Earth bietet eine ganze Menge Funktionen, die der ein oder andere eventuell eher als Spielerei empfindet. Gemeint sind damit Funktionen wie Zeiteinstellungen, egal ob Tag und Nacht oder aber in den Jahren zu springen (Beispiel New York: Vor und nach dem 11. September). Für den, der daran interessiert ist mehr als nur die Erde zu sehen, der kann auch Mond oder Mars betrachten. Dies ist auch der entscheidende Unterschied zwischen Google Earth und Maps. Man kann aber auch das Wetter anzeigen lassen, Straßennetze verdeutlichen, 3D Gebäude betrachten und auch die Funktion des „Street Fews“ nutzen. Speziell der Street Few ist aus meiner Sicht eine Funktion, welche eher fragwürdig ist. Zumindest für den ein oder anderen. Es eröffnet die Möglichkeit, die verschiedenen Orte nicht nur aus der Vogelperspektive zu betrachten sondern aus der Straße selbst. Es vermittelt schon sehr stark den Eindruck des „Big Brothers“. Entstanden sind diese Bilder durch Fahrzeuge von Google, welche mit einer 360° Kamera ausgestattet sind und durch die Straßen fahren. Diese Möglichkeit ist vor allem in Amerika, Italien, Spanien und Frankreich besonders ausgeprägt. In Deutschland ist dies bis jetzt nicht akzeptiert. Dazu muss man nur das „gelbe Männchen“ aus der Funktionsleiste in eine Straße ziehen. (vorher sicher gehen das Street Few auch aktiviert ist)
Jedoch bietet Google Earth eine aus meiner Sicht äußerst praktische Funktion, welche jedoch inzwischen auch von jedem anderen Anbieter angeboten wird. Es geht hier um die Routenplanung. Für Menschen, welche sich Gebäude oder aber andere markante Gegenstände gut merken können, ist Google Earth die beste Möglichkeit sich Routen zu merken. Ich persönlich habe bis jetzt kein Navi gebraucht wenn ich mir die Routen vorher angesehen habe. Ist jedoch vermutlich auch Ansichtssache und eine Frage des Talentes.
Was aus meiner Sicht an Google Earth eher beängstigend ist, ist die Tatsache, dass dieses Programm nicht nur für Menschen mit guten Absichten von Vorteil ist. Für den simplen, einmaligen Täter aber auch den Wiederholungstäter ist dies das Paradies zur Planung. Auch wenn die Bilder nicht immer aktuell sind ändert sich unsere Erde ja doch nicht so schnell das Straßen, Wälder, Häuser und ähnliches plötzlich nicht mehr da ist. Das einzige was die entsprechende Person benötigt ist die Adresse der zu schädigenden Person. Wenn diese gefunden ist, was sicher nicht besonders schwer ist, kann geplant werden ohne dabei aufzufallen. Da ja alles vom Computer aus. Wenn ich dann auch noch den „Street Few“ zur Verfügung habe, stehen mir fast alle Möglichkeiten offen. Da inzwischen fast jeder Mensch Online einen Auftritt hat, ist es umso leichter auch noch Gewohnheiten oder Orte, an denen sich eine Person aufhält, schnell heraus zu finden.
Wir wollen aber Google Earth jetzt nicht zu schlecht reden. Es gibt nämlich noch einen großen Vorteil, den auch viele User nutzen. Das veröffentlichen von Fotos. Nicht irgendwelche Fotos. Es geht um Fotos von Orten. Oder Gebäuden. Orte, die bekannt sind. Dinge wie zum Beispiel das „Taj Mahal“. Für diese Funktion, um Bilder selbst hochladen zu können, benötigt man einen Account bei Panoramio. Dies ist notwendig um Bilder, welche ungeeignet sind, auszusortieren. Damit sind Bilder von Personen und Dingen, welche nicht gewollt/verboten sind, gemeint.
Es gibt zu Google Earth eine richtige Fan Gemeinde, welche zum Beispiel Videos bei Youtube online stellt um die schönsten oder interessantesten Orte zusammengefasst zu zeigen. Für Interessierte hier ein Link. Es hat sich inzwischen tatsächlich ein richtiger Wettbewerb entwickelt immer wieder neue und noch nicht entdeckte Orte zu finden. Wer die Zeit dazu hat, schön…
Nun ja, Letzt endlich lässt sich sagen dass das Thema Google Earth eine umstrittene Onlineplattform zur Besichtigung unseres Planeten ist. Aus meiner Sicht sollte Google Earth selbst weiterhin so bleiben wie es ist, oder sogar endlich mal aktualisierte, hochauflösendere Fotos von Deutschland hochladen. Somit kann man sich vielleicht auch mal selber oder vielleicht das eigene Auto finden. Wer sein eigenes Auto schon länger (und damit sind min. 5 Jahre gemeint) besitzt und auf öffentlichen, von oben einsehbaren Straßen oder Parkplätzen parkt, kann dies eventuell finden. Ich kann meins leider nicht finden.
Wer zu diesem Thema noch mehr Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden. Email bekommt Ihr ja logischerweise auf unserer Studium+ Teilnehmerliste heraus.
Quellen:
- www.panoramio.de
- www.youtube.com
- Eigene Erfahrung
