Goggle Toolbar- Nutzen und Gefahren

Tim Gaertner 10. Dezember 2009 | 1 Comment | Posted in Online Dienste, Online Sicherheit

Das Web 2.0 eröffnet dem User ganz neue Möglichkeiten der Computernutzung. Erstmalig trägt der PC dazu bei soziale Kontakte aufzubauen und Freundschaften zum Beispiel über Twitter zu pflegen. Vor ein paar Jahren noch war dies völlig undenkbar, galt der Computer doch vielmehr als Beziehungskiller.

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Um aber all die Blogs, Socialnetworks und Emailkontakte aufrecht zu erhalten benötigt man viel Zeit. Da diese in der schnelllebigen Welt von heute Mangelware ist, entstehen immer mehr Programme, die das persönliche Verwalten der WEB 2.0 Nutzung effizienter gestallten sollen. Eines dieser Programme ist die von Google entwickelte Toolbar.

Nach einer zwei minütigen Installation ist das Programm auf nahezu jedem aktuellen Rechner nutzbar. Die Software muss nicht separat gestartet werden, sie implementiert sich automatisch und ohne Alternative in den genutzten Browser. Hier findet man die Toolbar als zusätzliche Leiste unter dem URL- Eingabefeld.

Die Bedienung ist denkbar einfach gestaltet. Jeder Funktion ist ein farbiges Symbol zugeordnet, welches  beim Überfahren mit dem Mauspfeil näher erläutert wird. So ist auch hier eine leichte Zugänglichkeit für unerfahrene Benutzer garantiert.

In der Leiste sind Icons vorhanden die einen direkt zu den bekannten Google Suchmaschinen bringen, wie z. B. die Googel- Bildersuche oder Scolar, eine Suchmaschine für schriftliche Abhandlungen zu unterschiedlichen Fachgebieten, mit dem Vorteil das ein einziger Klick genügt und keine Adresse mehr in den Browser eingegeben werden muss. Auf ähnliche, einfache Weise wird das E-Mail versenden über Google Mail unterstützt. Ein markierter Text kann zu Beispiel mit nur einem Mausklick in eine Email verwandelten werden und mit einem weiteren, an einen beliegen Empfänger gesendet werden. Eine weitere sehr nützliche Funktion der Toolbar, ist die Übersetzungsfähigkeit für Internetseiten. Es ist hiermit möglich Webpages aus über 20 Sprachen ins deutsche übersetzen zu lassen. Dieses geschieht in wenigen Sekunden und wird sofort durch den Browser dargestellt. Ebenso lassen sich deutsche Seiten so in 20 andere Sprachen übersetzen.

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Die Toolbar verfügt in der Grundkonfiguration bereits über 15 Funktionen die alle den Zweck haben die Effektivität der Internetnutzung im allgemeinen und im speziellen die Web 2.0 Nutzung zu beschleunigen.  Der Web 2.0 Gedanke, also der des „Mitmach-Internets“ macht im Übrigen auch vor der Toolbar selbst nicht halt. Man kann diese beliebig modifizieren und erweitern und diese Veränderungen dann seinen Freunden zugänglich machen.

Allerdings gibt es wie so oft im Web 2.0 auch eine zweite, eine dunkle, Seite der Medaille. Google scheint grundsätzlich sehr bemüht zu sein möglichst viele Daten über die Internetnutzer zu sammeln.  Mit einer installierten Google Toolbar  ist das erhalten von Details deutlich einfacher geworden, da viele Informationen, wie zum Beispiel Emailadressen, über die Google Server laufen.

In einem Selbstversuch konnte eindrucksvoll bewiesen werden, welch immens  großer Datenfluss bei der Benutzung der Toolbar ins Internet gesendet wird. Verbleib und Nutzung der Daten sind hierbei für den normalen User nicht ersichtlich.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass für Menschen die keinen gesonderten Wert auf Datenschutz im Internet legen, die Toolbar eine sinnvolle, zeitsparende Entwicklung  ist. Für die User die möglichst wenig Informationen über sich selbst preisgeben wollen, bleibt wohl nur die Nutzung des Web 2.0 auf herkömmlichem Weg. Abschließend  möchte ich noch erwähnen, dass trotz der großen Datenmenge die von meinem Computer gesendet wurde, die wirklich sensiblen Daten, wie zum Beispiel Kreditkarten Nummern, nur verschlüsselt gesendet wurden.

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