Die neue Internetöffentlichkeit – Wer kann sie wie nutzen?

Das Internet 3.0 (Mitmach-Internet) bietet genug Möglichkeiten zur Öffentlichkeitsarbeit entweder für sich selbst oder für ein Unternehmen. In diesem Artikel diskutieren wir, wie dies einfach zu nutzen ist – für Studenten, Unternehmen und Privatpersonen.

1. Unternehmen:

- Viral Marketing

Eine Form der Werbung, die von immer mehr modernen Unternehmen benutzt wird, ist das “Viral Marketing”. Meist werden damit High Tech Produkte oder Entertainment beworben. Ein Beispiel dafür wäre eine Homepage, die einen Countdown anzeigt und je näher sich der Countdown der Null nähert, immer mehr Informationen Preis gibt.

So wird das Interesse der Kunden schon vor der Veröffentlichung eines Produktes gebunden und sukzessiv erhöht. Meist ist “Viral Marketing” nicht als Werbung zu erkennen und selten direkt mit einem Produkt verknüpft.

Die Internetpräsenz http://www.somethinginthesea.com/, die für das Videospiel “Bioshock 2″ wirbt, ist ein gutes Beispiel dafür.

bioshock21

- Produktrezensionen

Immer mehr potentielle Kunden bestellen über Onlinekaufhäuser wie Amazon oder informieren sich intensiv vor dem Kauf. Dabei nehmen Bewertungen durch Privatpersonen tendenziell einen immer höheren Wert ein.

Immer mehr Firmen versuchen dies zu umgehen, indem unter augenscheinlich privaten Accounts positive Bewertungen abgegeben werden.

2. Studenten:

- Mitteilungsmöglichkeiten

Studenten, die aus der grauen Masse in Vorbereitung auf das Berufsleben herausstechen wollen, finden im Web 3.0 einen schlagkräftigen Verbündeten.

Bekanntermaßen erfreut sich das Namens-googlen bei Personalchefs deutscher Unternehmen immer größerer Beliebtheit. Dies ist einfach durch eine qualitativ hochwertige Internetpräsenz zu nutzen. Selbstdarstellung ist in diesem Falle das Schlüsselwort. Gute Artikel, frische Ideen und ein allgemein gutes Auftreten sollten die Jobsuche nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium erleichtern

- “Persönlichkeitsportfolio”

Firmen nutzen Portfolios um die Schwächen von Investitionen breit zu streuen und somit effektiv auszugleichen.

Wer also die Darstellung der eigenen Persönlichkeit selbst in die Hand nimmt, kann seine Reputation direkt steuern und somit unerwünschte Nebeneffekte verhindern. Durch die Nutzung diverser öffentlicher Kommunikationsplattformen und Social Networks, lässt sich das eigene Profil ohne großen Aufwand positiv darstellen und etwaige Schwächen verdecken.

3. Privatpersonen:

- Kontakte pflegen

Fast jeder kennt es: Kaum hat man seiner Heimatstadt den Rücken zugekehrt um zu studieren, zu arbeiten oder andersweitig seinen Horizont zu erweitern, schon gestaltet sich die Kontaktpflege mit alten Freunden als sehr schwierig.

In diesem Fall bietet das Web 3.0 mannigfaltige Möglichkeiten um ohne großen Aufwand in Kontakt zu bleiben. Ob es nun über diverse Gruppen im StudiVz geschieht oder über andere Plattformen ist nur eine Frage der persönlichen Präferenz.

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